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Erntedank bei den Krippenkindern vom Nikolaus-Lenau-Haus
Erstelldatum29.10.2018
Das Erntedankfest gehört zu den ältesten Festen, welches die Menschen feiern und bedeutet vereinfacht gesagt: „Danke“ sagen.
Danke, dass das Korn auf den Feldern gediehen ist. Danke, dass Früchte an Busch und Baum gereift sind. Danke für die vielen guten Kartoffeln, Knollen und Rüben aus der Erde. Danke, dass uns die Natur mit einer reichen Ernte beschenkt hat und das Fortbestehen von Mensch und Tier für ein weiteres Jahr gesichert ist.
Ein wichtiges Thema dessen Bedeutung sich Krippenkindern noch nicht gänzlich erschließt, zumal Obst und Gemüse in jeder Variation und zu jeder Jahreszeit in den Supermärkten erhältlich ist. Doch was die Kleinen durchaus schon verinnerlicht haben, ist, dass man sich für ein Geschenk bedankt. Und so haben sich auch die Krippenkinder vom Nikolaus-Lenau-Haus bei ihrer kleinen Erntedank-Feier im Oktober bedankt. „Danke“ den Obstbäumen für die süßen Äpfel, Birnen und Zwetschgen; „Danke“ den Gemüsesträuchern für die leckeren Gurken, Tomaten und Paprika und „Danke“ der Erde für die knackigen Karotten.
Das gemeinsame Frühstück am reich gedeckten Tisch bildete den Höhepunkt der vorangegangenen Vorbereitungen für dieses Fest. Viele Wochen zuvor wurde bei Buggy-Spazierfahrten entlang der nahegelegenen Obstallee der kindliche Blick auf das heranreifende Obst gerichtet. Auch sichtfreie Gartenzäune ermöglichten den neugierigen Kindern einige Gemüse- und Beerensträucher zu betrachten. Die vielen gesammelten Eindrücke und das neu erworbene Wissen wurden in den darauffolgenden Tagen mit Liedern, Finger- und Stuhlkreisspielen, Anschauungsmaterial und Bilderbüchern gefestigt. Auch die gemeinsamen Mahlzeiten des Tages boten sich zum Vertiefen der Erntedankthematik an und wurden für das sinnliche Erleben genutzt. Wie schmecken Johannisbeeren? Wie riecht Rettich? Darf man den Kern einer Zwetschge essen? Wie fühlt sich ein Blumenkohl an? Wie leise muss man sein um das Knacken einer Karotte zu hören? Das kleine Wörtchen mit der großen Bedeutung war in den Gesprächen ein steter Begleiter und wurde an die vielen Obstbäume und Gemüsesträucher ausgesprochen…
„Danke“
Anna D.

