Sprachförderprogramme
Unsere Förderprogramme ...
Language Route – Unser Sprachförderprogramm für die Kleinsten in der Kinderkrippe!
Die Language Route ist ein Konzept zur Umsetzung alltagsintegrierter Sprachbildung und -förderung im Elementarbereich. ErzieherInnen sind sprachkompetente Vorbilder und Gesprächspartner der Kinder! Der Alltag plus gezielte Interventionen bilden das Gerüst moderner, alltagsintegrierter Sprachbildung und –förderung. Neben der Intensivierung sprachförderlicher Interaktion zwischen ErzieherInnen und Kindern beinhaltet sie auch das Dialogische Bilderbuchlesen mit dem Vorlesezyklus. Je nach sprachlichen Kompetenzen immer wieder neu zusammengestellte Kleingruppen ermöglichen hier das intensive Erleben von Bildungssprache mithilfe von Bilderbüchern und dazu passenden Verarbeitungsaktivitäten aus allen Bildungsbereichen. Bilderbücher werden lebendig und neue Wörter für die Kinder greifbar! Der Vorlesezyklus kann für U3-Kinder und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache individuell angepasst werden. Das ermöglicht die aktive Einbeziehung und Beteiligung aller Kinder einer Krippengruppe.
Kon-Lab – Unser Sprachförderprogramm für die großen Kleinen im Kindergarten!
Sprachförderung findet ununterbrochen bei jeder Aktivität im Kindergarten statt. Schließlich müssen beispielsweise Bastelarbeiten erklärt, Bilder beschrieben, Bedürfnisse formuliert werden. Wir richten uns in unseren Bemühungen nach dem Kon-Lab-Sprachförderprogramm von Dr. Zvi Penner, dass an der Konstanzer Universität entwickelt wurde. Im Vergleich zu vielen anderen Sprachförderprogrammen geht Kon-Lab über das bloße Prinzip Vorsprechen-Nachsprechen und Auswendiglernen hinaus. Kon-Lab ist ein Programm aus Materialpaketen mit Bildkarten und vermittelt den Kindern spielerisch sprachrhythmische Regeln, wie sie z.B. zur Pluralbildung, zur Verwendung des richtigen Artikels oder der Erweiterung des Wortschatzes nötig sind. Kon-Lab wiederholt sozusagen den gesamten Sprachlernaufbau eines in Deutschland geborenen Kindes. Die Kinder lernen also die „Regeln“ der deutschen Sprache. Das Programm entstand im Jahre 1998 im „KONstanzer-LABor“ und wird mittlerweile in über 3.000 Kindergärten in Deutschland und in der Schweiz erfolgreich eingesetzt. Wir arbeiten seit 2002 mit diesem Programm und gehören damit zu den Pionieren im Rhein-Neckar-Kreis.
Sprachförderung der Stadt Leimen – Sprachförderung im Kindergarten für Migranten und ausländische Kinder
Das im November 1998 angelaufene und von der Stadt Leimen initiierte Pilotprojekt SPRACHFÖRDREUNG IM KINDERGARTEN leistet einen wichtigen Beitrag zu der allseits geforderten Integration ausländischer Kinder in Schule und Gesellschaft. Wegen seines überdurchschnittlich hohen Anteils an ausländischen Kindern wurde dieses Projekt gezielt in Nikolaus-Lenau-Haus angesiedelt. Das Projekt beschränkt sich auf diejenigen Kinder, die im letzten Jahr vor ihrer Einschulung den Kindergarten besuchen. Die Vermittlung von Namenswörtern, Begriffen von Dingen, die man sehen, die man anfassen kann, hat erste Priorität. Gegenstände des Alltages – solche also, die die Kinder auch zu Hause wiederfinden können – werden ihnen dinglich oder über die Betrachtung in Büchern aufgezeigt, ihre Lautung sowohl im Chor als auch einzeln durch rhythmisches Klatschen mit den Händen geübt. Nach den Namenswörtern liegt der Akzent auf den Tunwörtern, Wiewörtern etc. wobei die Übergänge natürlich fließend sind (z.B. weinen / traurig etc). Dieses Projekt zur Wortschatzerweiterung ergänzt die Lerneinheiten des Kon-Lab´s.
Zahlenland – Unser Mathematikförderprogramm für die großen Kleinen im Kindergarten!
Frühe mathematische Bildung ist sinnvoll und kann mit viel Freude für Kinder und Erwachsene umgesetzt werden. Deshalb bieten wir für die Kindergartenkinder ab 4,5 Jahren das Mathematikprogramm „Zahlenland“ von Prof. Gerhard Preiß an. Ziel der „Entdeckungen im Zahlenland“ ist es, Kindern zu einer breiten und nachhaltigen Grundlage für das Verständnis von Mathematik zu verhelfen. Die Kinder möblieren im „Zahlenhaus“ die Wohnungen der Zahlen 1 bis 10, nähern sich auf dem „Zahlenweg“ von 1 bis 20 den Zahlen Schritt für Schritt und erfahren in den „Zahlenländern“ 1 bis 10, wo überall Zahlen zu finden sind. Mathematische Bildung fördert die Entwicklung aller Kräfte des heranwachsenden Gehirns. Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit und soziales Verhalten werden angestrebt, Aufmerksamkeit und Gedächtnis trainiert. Ständige Begleiter sind Sprechen und Zuhören, Musik und Bewegung, Gefühle und Phantasie. Das Programm Zahlenland besitzt eine klare Struktur, die auch für die Kinder erkennbar ist. Dies soll (im Kopf) zum Aufbau eines stabilen Netzes führen, das auf Dauer tragfähig für mathematische Inhalte ist.
Sonderpädagogische Förderung – Kooperation mit der Graf-von-Galen-Schule, Heidelberg
Manche Kinder brauchen etwas mehr! So wie Allgemeinärzte bei besonderen Krankheiten an Fachärzte überweisen, so sind auch uns in der pädagogischen Förderung Grenzen gesetzt. Kinder, die einen besonderen Förderbedarf haben, benötigen gezieltere Hilfen. Damit wir Ihnen helfen können, wenn Sie bei Ihrem Kind einen höheren Förderbedarf vermuten oder wir ihn im Kindergarten- oder Kinderkrippenalltag feststellen, arbeiten wir mit einem Sonderpädagogen von der Sonderpädagogischen Frühberatungsstelle an der Graf-von-Galen-Schule zusammen. Der Sonderpädagoge kann auf Wunsch der Eltern ein Kind einzeln betrachten, Förderbedarfe aufzeigen und helfen, eine gezielte Förderung zu finden, die über das pädagogische Angebot im Nikolaus-Lenau-Haus hinaus geht.
